Unser Lehrkonzept.
Unser Lehrkonzept: wir bilden unsere Schüler nach unserem jeweiligen Trainingsprogramm aus, damit sie die gelernte Kampfkunst/ Sportart später weitergeben können.
Unser Lehrkonzept: wir bilden unsere Schüler nach unserem jeweiligen Trainingsprogramm aus, damit sie die gelernte Kampfkunst/ Sportart später weitergeben können.
Fachschule für Kampfkunstpädagogik und Sportausbildung – Sportschule Asia
1. Einleitung und Trägerprofil Seit über 30 Jahren agiert die Sportschule Asia als spezialisierte und anerkannte Bildungseinrichtung im Bereich der asiatischen Kampfkünste und modernen Kampfsportarten. Im Zentrum unseres pädagogischen Konzeptes steht die systematische berufliche Aus- und Weiterbildung von Kampfkunstlehrern, Fachübungsleitern und Trainern. Das vorliegende Curriculum definiert die Ausbildungsstandards zum Erwerb von fundiertem Fachwissen, technischer Präzision und pädagogisch-didaktischer Handlungskompetenz. Ziel ist es, die Absolventen zur eigenständigen, fachlich versierten und verantwortungsbewussten Ausübung des Lehrberufs in den jeweiligen Disziplinen zu befähigen.
2. Ausbildungsziel und Berufsbild Das übergeordnete Ziel der modular aufgebauten Lehrgänge ist die Qualifizierung zur professionellen Lehrkraft für Kampfkunst/Kampfsport. Die Ausbildung bereitet gezielt auf interne und verbandsinterne Abschlussprüfungen sowie den Erwerb von Meistergraden (Dan-Graden) vor, welche den in der Branche vorausgesetzten Standard für die Lehrbefähigung darstellen.
Das Anforderungsprofil an die angehenden Lehrkräfte umfasst drei Kernkompetenzen:
Fachpraktische Kompetenz: Beherrschung der jeweiligen sportlichen Disziplin auf Meisterniveau inkl. detaillierter Bewegungsanalyse.
Fachtheoretische Kompetenz: Fundierte Kenntnisse in Fachdidaktik, Trainingsmethodik, Anatomie und Sicherheitsmanagement im Sport.
Personale und pädagogische Kompetenz: Schulung von Stressresilienz, Gruppenführung, Konfliktmanagement und didaktischer Vermittlungsfähigkeit.
3. Struktur der Ausbildungsgänge Unser Lehrangebot bereitet auf die Berufsqualifikation „Kampfkunstlehrer/in / Fachtrainer/in“ in den Richtungen Taekwondo, Karate, Judo, Muay Thai, Kickboxen, Boxen, BJJ und MMA vor.
3.1 Propädeutisches Langzeit-Ausbildungsprogramm (Kinder & Jugendliche) Altersstufen: 3–6 Jahre / 6–10 Jahre / 10–14 Jahre / 14–18 Jahre Dieses Stufenprogramm dient der systematischen Nachwuchsförderung und Vorbereitung auf die spätere Trainerausbildung. In strikter Abgrenzung zum reinen Breitensport liegt der Fokus hier auf der Heranführung an das Instruktor-Niveau. Während im Kleinkindalter die motorische und kognitive Frühförderung (Propädeutik) im Vordergrund steht, fließen in den älteren Jahrgängen zunehmend didaktische Elemente ein, um die Schüler methodisch auf die Übernahme eigener Lehrtätigkeiten und das Erreichen der für den Beruf notwendigen Meistergrade vorzubereiten.
3.2 Kooperatives Ausbildungsmodul: Fachtrainer/in MMA Wir bieten eine spezialisierte Trainerausbildung für fortgeschrittene Kampfsportler an (Zulassungsvoraussetzung: min. 3 Jahre nachgewiesene Vorerfahrung).
Umfang: 8 Intensiv-Module inkl. theoretischer und praktischer Lehrproben.
Lehrinhalte: Methodik des MMA-Unterrichts, Didaktik komplexer Bewegungsabläufe, Synergieeffekte zwischen den Einzeldisziplinen (Thaiboxen, BJJ, Ringen).
Abschlussziel: Befähigung zur eigenständigen und sicheren Leitung von MMA-Klassen.
4. Curriculare Rahmenpläne der Fachbereiche In allen Fachbereichen sind Lehrkompetenz, didaktischer Aufbau und pädagogisches Grundwissen integrativer Bestandteil jeder Unterrichtseinheit. Neben der sportartspezifischen Ausbildung werden fächerübergreifend folgende Kompetenzen vermittelt:
Psychosoziale Kompetenz: Deeskalationsmanagement, Notfallintervention, Wertevermittlung (Respekt/Fairness).
Personale Kompetenz: Mentale Stärke unter Belastung, Durchsetzungsfähigkeit, souveränes Auftreten vor Gruppen.
A) Fachbereich Muay Thai & Kickboxen (inkl. Frauen-Kickboxen) Die Ausbildung erfolgt stufenweise bis zur Lehrbefähigung:
Praxis: Systematik der Kampfstellung und Bewegungslehre (Beinarbeit, Meidbewegungen). Methodik der Offensivtechniken: Gerade Schläge, Haken, Ellbogen- und Knietechniken (Muay Thai spezifisch), Tritttechniken (gerade, gedreht, Haken). Defensivkonzepte: Deckungsarten, Ausweichmanöver, Konterstrategien.
Theorie & Methodik: Fachterminologie (Thai/International). Vermittlung traditioneller Techniken im modernen Unterrichtskontext. Anwendungsorientierung für Selbstverteidigungsszenarien (bewaffnet/unbewaffnet).
B) Fachbereich Mixed Martial Arts (MMA) Vorbereitung auf die komplexen Anforderungen des gemischten Kampfkunstunterrichts:
Praxis: Standkampf (Varianten der Kampfstellung, Integration von Schlag- und Tritttechniken). Clinch-Arbeit (Ringer-, Boxer- und Thaiclinch inkl. Ellbogen/Knie). Takedown-Methodik (Grundwürfe aus Ringen und Judo). Bodenkampf (Positionierung auf Luta Livre Basis, Ground & Pound, Befreiungstechniken, Hebel- und Würgegriffe).
Theorie & Methodik: Taktische Übergänge zwischen den Distanzen (Stand/Boden). Didaktische Reduktion komplexer Techniken für Anfänger.
C) Fachbereich Taekwondo (Koreanische Kampfkunst) Klassische und moderne Ausbildungsinhalte zur Erlangung des Dan-Grades (Lehrerlaubnis):
Praxis: Grundschule (Hand- und Fußtechniken, Stellungen). Formenlauf (Poomsae/Hyong). Partnerübungen (Einschrittkampf/Ilbo-Taeryon, Wettkampftechniken). Selbstverteidigung (gegen unbewaffnete und bewaffnete Angriffe).
Theorie & Methodik: Koreanische Fachterminologie. Formenlauf als didaktisches Tool. Spezialisierte Trainingsmethodik zur Stressimmunisierung (Training unter erschwerten Bedingungen wie Lärm, Raumnot, eingeschränkte Sicht). Pädagogik: Eingriffsmöglichkeiten in Konflikten Dritter, Schutzbefohlene sichern.
D) Fachbereich Karate (Japanische Kampfkunst) Systematische Ausbildung nach traditionellen und modernen Standards:
Praxis: Kihon (Grundschule: Hand-/Fußtechniken, Stände). Kata (Formen). Kumite (Partnerübung: Einschrittkampf bis Freikampf). Selbstverteidigung & Bunkai (Anwendung der Form). Funktionsgymnastik.
Theorie & Methodik: Japanische Fachterminologie. Analyse und Vermittlung komplexer Bewegungsabläufe. Spezialisierte Trainingsmethodik: Stress-Szenarien, Schulung der Reaktionsfähigkeit unter Lärm- und Sichtbelastung. Sozialkompetenz: Konfliktintervention und Schutz Dritter.
E) Fachbereich Brazilian Jiu-Jitsu (BJJ) & Bodenkampf Fokus auf technische Präzision und Hebellehre:
Praxis: Fallschule (Ukemi) als Sicherheitsbasis. Wurftechniken und Takedown-Defense. Positionierung am Boden (Guard, Mount, Side-Control etc.). Submission-Techniken (Würgegriffe, Hebeltechniken). Anwendung: Selbstverteidigung aus der Bodenlage und im Stand.
Theorie & Methodik: Methodische Vermittlung von Hebelgesetzen und Biomechanik, Eigenschutz.
F) Fachbereich Boxen Ausbildung in der klassischen europäischen Faustkampfschule:
Praxis: Kampfstellung, Schrittarbeit, Meidbewegungen. Schlagmatrix (Gerade, Haken zu Kopf/Körper). Verteidigung (Deckungsvarianten, Paraden, Auspendeln).
Theorie & Methodik: Konterboxen, Ringstrategie. Didaktischer Transfer von Boxtechniken in die effektive Selbstverteidigung.
G) Fachbereich Judo (Japanische Kampfkunst) Systematische Ausbildung in der Wurf- und Bodenkampfkunst nach dem Prinzip der maximalen Effizienz und des „Siegen durch Nachgeben“:
Praxis: Fallschule (Ukemi) als Basis der Verletzungsprävention. Wurftechniken (Nage-waza: Hand-, Hüft-, Fuß- und Opferwürfe). Bodenkampf (Ne-waza: Halte-, Hebel- und Würgetechniken). Randori (Übungskampf). Kata (traditionelle Formen).
Theorie & Methodik: Japanische Fachterminologie. Biomechanische Grundlagen (Kuzushi/Gleichgewichtsbrechung). Didaktischer Aufbau von Fallschulungen für Kinder und Erwachsene. Wertevermittlung (Judo-Werte: Respekt, Mut, Höflichkeit, Hilfsbereitschaft).
5. Qualitätssicherung, Abschluss und Qualifikation Die lückenlose Teilnahme an den Lehrveranstaltungen und Trainingseinheiten ist zwingende Voraussetzung für die Zulassung zu den Zwischen-, Gürtel- und Meisterprüfungen. Die Überprüfung des Lernfortschritts erfolgt durch regelmäßige theoretische und praktische Leistungskontrollen. Mit dem Erreichen des Meistergrades (Schwarzgurt/Dan) und dem erfolgreichen Absolvieren der internen Lehrproben und Trainerschulungen erwerben die Absolventen die zertifizierte Befähigung, eigenständig Unterricht zu erteilen und Nachwuchsschüler fachgerecht auszubilden.
Hier sind unsere Ausbildungs- und Prüfungsordnungen:
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